Orgelbau Thomas Wälti

Köniz, Reformierte Kirche

Erbaut 2001
Truhenorgel im Chor, 5 Register

 

Viola     8’                ab d, tiefe Lage mit Bourdon 8’
Bourdon   8’          
Flöte          4’          
Quinte       2 2/3’    
Principal  2’       
   

Die Orgel ist leicht transportierbar und lässt sich so dort aufstellen, wo sie gebraucht wird. Der Organist hat im Zusammenspiel mit dem Orchester einen guten Überblick. Truhenorgeln waren schon im frühen Barock bekannt. Sie wurden in erster Linie als Begleitinstrument, als sogenannte Continuo-Orgel gebraucht. Das neue Werk ist stilistisch dieser Zeit nachempfunden, es handelt sich aber sowohl äusserlich wie klanglich nicht um eine exakte Kopie, sondern wurde für diese Kirche speziell entwickelt. Das Gehäuse besteht aus einer Rahmenkonstruktion in Eichenholz. Die Füllungen sind aus Fichtenholz gearbeitet und die Verzierungen sind aus Lindenholz geschnitzt. Das Instrument lässt sich durch integrierte Rollen leicht verschieben. Tragriffe ermöglichen auch den weiteren Transport.

Die Orgel hat 5 Pfeifenreihen. Es sind dies einerseits Register zur Begleitung, anderseits ist das Instrument aber auch solistisch einsetzbar. Für die Interpretation von alter Musik, im Zusammenspiel mit historischen Instrumenten, lässt sich die Spielmechanik verschieben, so dass die Orgel einen halben Ton tiefer klingt. Für die Untertastenbeläge wurde das zähe Buchsbaumholz verwendet. Die Obertasten sind aus Zwetschgenholz.

 Expertise Prof. Dr. Andreas Marti Köniz

 

 

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